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Organe und Fachthemen

20.01.2020

Kommission Inspektorat

Nach dem sehr arbeitsintensiven Jahr 2018 für die Kommission Inspektorat aufgrund der Realisierung von ARVIS 4.0, bedeutete das Jahr 2019 eine kleine Entlastung. Das zweite Betriebsjahr von ARVIS 4.0 war sehr erfolgreich und brachte auch noch massive Effizienzsteigerung mit sich für Betreiber, Inspektoren und kantonale Behörden.

Als Leitgremium des Inspektorats muss die Kommission über Vorschläge zu:

  1. 1. den Schwerpunkten der Inspektionen

  2. 2. der Inhalte der Inspektorenschulung

  3. 3. anderen wichtigen strategische Belange in Bezug auf das Inspektorat befinden.

Zudem bringt sie auch selbst Empfehlungen und Anregungen an oder führt Metaanalysen durch.
Neue offizielle Inspektions-Mandate haben wir im Kanton Fribourg und Uri im 2019 bekommen. Im Kanton Jura wurden Erstinspektionen für sämtliche 21 Anlagen vorgenommen und dem Coaching der Betreiber grosses Gewicht gewidmet.  Der arv inspiziert somit die Bauabfallanlagen in 20 von 26 Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein.


Die Kommission hat an ihrer letzten Sitzung entschieden, dass sie Ziele, Funktionen, Kompetenzen sowie Schnittstellen zur Geschäftsstelle, dem Vorstand und dem Inspektorat in einem Leitbild formulieren will. Allenfalls soll ein Pflichtenheft für die Kommission erarbeitet werden.

Kommission Sortieranlagen

Den Vorsitz der Kommission Sortieranlagen hatte im Jahr 2019 mit Andreas Bütikofer der VBSA inne. Durch die Abgänge von Joe Imgrüth (arv-Kommissionsvorsitzender) und Reto Murer (arv-Mitglied) haben Neuwahlen in der Kommission stattgefunden. Als neue Kommissionsmitglieder dürfen wir Fabian Mombelli (Geschäftsführer REWAG, arv-Kommissionsvorsitzender), Benjamin Rickli (Leiter Entsorgung KIBAG RE AG, arv-Mitglied) und Xavier Prudhomme (Directeur général Cand-Landi/RC Plast (Mitglied VBSA + arv) begrüssen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
Im Jahr 2019 hat, auf Antrag der Kommission, der neue Präsident des VBSA, Nationalrat Bastien Girod, einen runden Tisch zwischen der Fachkommission Sortieranlagen und KVA-Vertretern des BSA angeregt. Sein Ziel: Meinungsaustausch, Verständnis schaffen, Missverständnisse aus dem Weg räumen sowie Synergien erkennen und nutzen. An der Austauschsitzung vom 11.6.2019 im Bundeshaus in Bern wurden verschiedene Konfliktpunkte zwischen KVA und Sortieranlagen diskutiert und somit das Spannungsfeld zwischen KVA’s und Sortieranlagen entschärft. Die Teilnehmenden haben sich auf folgendes weiteres Vorgehen geeinigt:
1. VBSA-Vorstandssitzung (August 2019): Aussprache zur Definition «Siedlungsabfall» und allenfalls Empfehlung an VBSA-Mitglieder weitergeben.
2. Klärung und Detaillieren des Ziels einer «nachhaltigen Abfallwirtschaft» inkl. Anerkennung des wichtigen Beitrags der Sortierer.
3. Transparente Kommunikation und Austausch zwischen den VBSA-Mitgliedern fördern, z.B. durch Weiterführung des Austausches zwischen den Mitgliedern der verschiedenen Fachkommissionen (Deponien, KVA, Sonderabfall-Entsorger, Sortierwerke).
4. Bereitstellen von Informationen zur «Best-Practice» für eine Zusammenarbeit zwischen KVA und Sortierwerken im Sinne der bestmöglichen Abfall-Entsorgung, eventuell mit Einbeziehen von besonderen, regionalen Gegebenheiten.

Nach seiner Vorstandssitzung hat sich der VBSA folgendermassen zur Definition «Siedlungsabfall» positioniert:

1. Aus Gründen der Effizienz und der Planungssicherheit ist das bestehende Entsorgungsmonopol für Siedlungsabfälle sinnvoll.
2. Für Gewerbeabfälle können und sollen Sortierer einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufschliessung und Reduktion des Verbrauchs an Deponievolumen leisten.
3. KVA’s sind bestrebt, einen Anreiz zu schaffen, damit sich die Sortierung von Gewerbeabfällen lohnt und ebenfalls wenn nötig regulatorische Anpassungen zu unterstützen.

Die Kommission hat sicher ausserdem mit den verschiedenen Aspekten der VVEA-Vollzughilfen auseinandergesetzt. Es wurden z.B. verschiede Fragen bezüglich der VH «Allgemeine Bestimmungen», insbesondere zum Betriebsreglement, behandelt.
Im 2020 wird der arv mit Fabian Mombelli den Vorsitz der Kommission innehaben.

Kommission Mineralische Recyclingbaustoffe

Der Meilenstein der Kommission mineralische Recyclingbaustoffe im Jahr 2019 war die Erarbeitung der Inhalte gemeinsam mit dem FSKB für die Broschüre «Mineralische Recycling-Baustoffe: Verwendungsempfehlungen für Bauherren, Planer, Architekten und Ingenieure». Die Broschüre soll im Frühjahr 2020 publiziert werden. Im Dokument sind präzise Verwendungsempfehlungen für den Einsatz von RC-Baustoffen in Bauwerken des Hoch- und Tiefbaues enthalten. Verwendet wurden dazu die Darstellungen zum Einsatz an den Bauwerken aus dem Merkblatt «Mineralische Recycling-Baustoffe Verwendungsempfehlungen für die Kantone Bern und Solothurn». Die Kommission hat beschlossen, dass diejenigen RC-Produkte, die nach Herstellerangaben produziert werden, als Mindestanforderung den Eigenschaften der stofflichen Zusammensetzung und der Kornverteilung (Siebkurve) der entsprechenden Norm nach Einsatz entsprechen müssen.
Auf längere Frist müssen alle hergestellten RC-Produkte, die ihren Einsatz als Baustoff finden, bauproduktekonform sein. Die Konsequenz daraus ist, dass sämtliche hergestellte Recyclingbaustoffe einer WPK (Werkseigene-Produktions-Kontrolle) unterliegen werden, um die nötige Leistungserklärung für die RC-Produkte und somit eine Bauproduktekonformität zu erlangen. Der arv unterstützt seine Mitglieder durch die gewünschte Transformation dank Support in der Aufbauphase anhand eines wegweisenden Pilotprojektes.


Zur Erarbeitung der Inhalte der Nachfolgerin der Bauabfallrichtlinie – der VVEA-Vollzugshilfe «Verwertung mineralischer Rückbaumaterialien» – hat am 29. März 2019 eine zweite Begleitgruppensitzung stattgefunden, in der Felix Hofer (Kommissionvorsitzender und Mitglied des arv-Vorstands) Einsitz hat. An dieser Sitzung wurde entschieden, dass die Herstellung von RC-Kiesgemischen A in Zukunft unterbunden werden soll. Der arv begrüsst und unterstützt diesen Entscheid. Nach Inkrafttreten der Vollzugshilfe soll die Herstellung der RC-Kiesgemische A aus Strassenaufbruchmaterial, kiesigen Aushüben oder gar Primärkiesen nicht mehr gestattet sein. Genau genommen wurde nämlich mit der Herstellung von RC-Kiesgemisch A schon immer gegen das Vermischungsverbot von Abfällen verstossen.
Beim Rückbau von Strassen- und anderen Tiefbauten ist es heute aus technischer Sicht möglich und zumutbar, Strassenaufbruch und andere Fundationsmaterialien getrennt von Ausbauasphalt auszubauen. Der Grund, weshalb RC-Kiesgemische A zugelassen wurden, rührte offenbar daher, dass diese Materialien früher schwieriger zu trennen waren. Jedoch stand auch damals nicht zur Rede – und es bestand auch keine solche Absicht – die Herstellung der RC-Kiesgemische A aus einem Mischprozess von Strassenaufbruch und Ausbauasphalt zuzulassen.
Zudem will der arv echtes Recycling fördern, das heisst, das Verwenden von Materialien in ihrer ursprünglichen Form. Der gebundene Einsatz von Ausbauasphalt in neuem Recycling-Asphalt ist unbedingt dem losen Einsatz von Asphaltgranulat vorzuziehen. Wer ehemalig gebundenes Material als loses Material wiederverwendet, betreibt unserer Meinung nach Downcycling. Dasselbe gilt auch für den losen Einsatz von Beton- und Mischabbruchgranulat. Der Branchenverband arv Baustoffrecycling Schweiz sieht dies als Wertverminderung der Ressource an; ausserdem wirkt sich dieses Vorgehen gegensätzlich zur Förderung der Baustoffkreislaufwirtschaft aus.

Kommission Altlastensanierer

Das dominierende Thema für die Kommission der Altlastensanierer war auch im Jahr 2019 wieder die die VVEA, bzw. deren Vollzughilfen (VH). Die Kommissionsmitglieder konnten zwecks Mitarbeit bei der Erarbeitung deren Inhalte Einsitz in den entsprechenden Begleit- und Arbeitsgruppen nehmen. Auch die Vernehmlassungen von Vollzugshilfen standen auf den Sitzungstraktanden. Im Jahr 2019 hat die Kommission zu Konsultationsentwürfen der folgenden Vollzughilfen und auch Verordnungen Stellung genommen: VH «Allgemeine Bestimmungen», VH «Verwertung von Aushub - und Ausbruchmaterial» und zu den Revisionen der VVEA und Altlastenverordnung (AltV).

Ein leitendes Anliegen der Kommission konnte im Jahr 2019 im Rahmen der genannten Vernehmlassungsverfahren und dazugehörenden Diskussionen eingebracht werden, nämlich die klare Regelung der Verantwortung der Bauherrschaft bei der Sanierung von Altlasten und belasteten Standorten. Auch am Knowhow-Forum äusserte sich Kurt Morgan als Teilnehmer der Podiumsdiskussion zu diesem Thema. Dieses Thema sowie die Schliessung von Kreisläufen beinhalten noch einiges an Ausbaupotential. Verschiedene Vollzugshilfen lassen nach Ermessen der Kommission einen zu grossen Spielraum, um dort wo es sinnvoll ist eine Verwertungspflicht durchzusetzen. Für belastete und unbelastete Bauabfälle sollte stets überprüft werden müssen, ob die Möglichkeit einer Aufbereitung und anschliessenden Verwertung der gereinigten, bzw. aufbereiteten Produkte besteht, bevor das Material deponiert wird. Daher wird das Thema weiterhin intensiv verfolgt, um sowohl bei den Vollzugshilfen wie auch in der Praxis eine Steigerung der Kreislaufführung von Baustoffen zu fördern.

Zurzeit zählt die Kommission drei Mitglieder. An der letzten Sitzung hat sie darum beschlossen, eine Repositionierung vorzunehmen sowie das Leitbild und die Aufnahmebedingungen zu aktualisieren. Diese Schritte sind die Voraussetzung für eine marktkonforme Weiterentwicklung der Kommission.

Kommission Altlastenberater

Nach 17 Jahren hat Lorenz Lehmann anlässlich der arv-GV 2019 den Vorsitz der Kommission der Altlastenberater definitiv abgegeben. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für den grossen Einsatz im Dienste der Altlastenberater!

Die Kommission der Altlastenberater hat sich im Jahr 2018 neu konstituiert und am 5. Februar 2019 zum ersten Mal in der neuen Zusammensetzung getagt. An ihrer ersten Sitzung hat sich die Kommission mit der Definition ihrer Aufgaben und Funktion auseinandergesetzt. Daraus resultierte eine Überarbeitung des Leitbildes der Kommission, die den heutigen Tätigkeiten der meisten Altlastenberater näher kommt: neben den «klassischen Altlasten» dominieren Bauabfälle und Recyclingbaustoffe den Alltag der Altlastenberater. Im Rahmen der Überarbeitung des Leitbildes und in Anlehnung an die Benennung der anderen Kommissionen des arv wurde der Name von «Ausschusskommission der Altlastenberater» zu «Kommission Altlastenberater» umbenannt.

Mit der Einführung der VVEA hat die Verwertung von (belastetem) Material schweizweit an Bedeutung gewonnen. In ihrer Funktion sind die Altlastenberater den Auftraggebern (Bauherren) gegenüber verpflichtet, die wirtschaftlichste Lösung für diese zu finden. Als Entscheidungsgrundlage sollte den Auftraggebern aber neben der klassischen Deponierung nach Möglichkeit auch vermehrt eine Variante mit Aufbereitung von belastetem Material präsentiert werden. Die Kommission der Altlastenberater und die Kommission der Altlastensanierer haben diesbezüglich die Notwendigkeit eines engeren Austausches auf Verbandsebene erkannt.

Ein weiterer Meilenstein für die Kommission im Frühjahr 2019 bestand darin, dass die neue digitale Fachberaterliste für Altlasten und Bauabfälle in Betrieb genommen wurde, welche die alte Altastenberaterliste ablöst. Die Liste wurde um den Beratungsbereich für die Verwertung und Entsorgung von Bauabfällen ergänzt. Diese Dienstleistung – die heute schon oft von Altlastenberater-Büros angeboten wird – soll damit stärker zum Tragen kommen. Es ist ein Grundanliegen des arv, dass mehr Bauabfälle in den Baustoffkreislauf zurückgeführt werden. Mit einer erweiterten Liste wird also diesem Themenbereich eine grössere Bedeutung zugesprochen.

Auch im Jahr 2019 fanden wieder einige Vernehmlassungen statt, die auch unsere Altlastenberater betreffen. So hat die Kommission eine umfangreiche Stellungnahme zur revidierten Altlastenverordnung verfasst. Ebenfalls Stellung genommen hat die Kommission zur Revision der VVEA, zu den Konsultationsentwürfen der Vollzugshilfe «Beurteilung von Boden im Hinblick auf dessen Verwertung» sowie der Vollzugshilfe «Belastete Standorte und Oberflächengewässer».

Die Altlastenberater des arv trafen sich zur Jahresversammlung im Zentrum Paul Klee in Bern, wo anschliessend auch das Knowhow-Forum stattfand. Auf dem Programm standen Referate und Podiumsdiskussionen zu den Themen Entsorgungskonzepte und Entsorgungsnachweise, Controlling-Tool für VASA-Sanierungsprojekte sowie «Spannungsfeld Verwertung versus Entsorgung». Der Anlass war mit rund 100 Besucher und Besucherinnen gut besucht.

Kommission Public Relation und Netzwerk

Die Kommission «PR- und Netzwerk» hielt im Jahr 2019 zwei Sitzungen ab. Der Schwerpunkt lag dieses Jahr besonders auf der Bildung eines politischen Beirates, welcher die Interessen der Baustoffrecyclingbranche im Bundeshaus vertreten soll. Der Beirat setzt sich aus Parlamentariern und Parlamentarierinnen aller Parteien zusammen, was als erfreuliche Entwicklung betrachtet werden kann, weil es zeigt, dass das Thema des Baustoffrecyclings schweizweit in allen Kreisen an Bedeutung gewonnen hat. Lesen Sie zu diesem Thema auch die Motion zu Baustoffrecyclingbaustoffen: «Vorbildfunktion des Bundes».

Ein weiteres wichtiges Thema stellte für den arv die Organisation des Jubiläumsanlasses im Mai 2020 dar. Der Anlass wird als Kombianlass geführt: Knowhow-Forum, Generalversammlung und Jubiläumsfeier finden am selben Tag in der Halle 622 in Zürich-Oerlikon statt. Für die Jubiläumsfeier am Abend hat die Kommission speziell ein Organisationkomitee aufgestellt.

Im Dezember 2019 versendete die arv-Geschäftsstelle auf Anweisung der Kommission eine Umfrage an die Anlagebetreiber. Es ging darum, die Zufriedenheit mit der Bedienung des neuen ARVIS 4.0 zu eruieren wie auch mit dem Inspektorat allgemein, um bei Bedarf Massnahmen zur Verbesserung des Inspektionsprozesses zu ergreifen. Der Rücklauf fiel mit 50 Antworten auf 450 Betriebe mager aus, worauf die Umfrage im Januar 2020 nochmals aufgeschaltet wurde.

Knowhow-Forum und Blickpunkt fanden im Jahr 2019 erstmals im September am selben Tag im Zentrum Paul Klee statt, der französischsprachige Point de Mire zwei Wochen später in Lausanne.
Das Thema Innovation in der Branche begeisterte 250 Mitglieder und Partner. Inputs gab es auch von Seiten Bund und Kanton zum Thema Verwertungs- und Entsorgungskonzept. Von der Seite Altlastenberater wurde die Abgrenzung zu VABS/FAGES erläutert sowie die Revision und das stehende Leitbild revidiert.

Weil das BAFU im Herbst 2020 das Symposium «Altlasten» organisiert in dem auch der arv involviert ist, hat die PRNK-Kommission beschlossen, das Knowhow-Forum 2020 auf das Frühjahr zu verlegen. In Zukunft wird diese Tagung durch das AWEL in Zusammenarbeit mit dem arv weitergeführt und wird ChloroNetpraktisch heissen.

Mitglieder des arv haben auch in diesem Jahr 2019 wieder unzählige Referate gehalten, an Aus- und Weiterbildungen mitgewirkt wie auch Projekte umgesetzt. Die Schweiz ist im Bereich Baustoffrecycling ebenfalls in Europa und bei der Fédération Internationale vertreten.

Der Geschäftsbericht wurde 2019 zum ersten Mal in elektronischer Form auf der arv-Website aufgeschaltet. Dieser stiess auf gute Resonanz und wird deshalb weiterhin auf diese Weise weitergeführt.

Die «Kommission PR und Netzwerk» ist ständig bestrebt, die Akzeptanz gegenüber Recyclingbaustoffen bei Bauherren, Architekten, Ingenieuren und in der Öffentlichkeit zu erhöhen und betreibt dafür laufend Sensibilisierungsarbeit auf allen Ebenen. Medienberichte finden Sie hier. Das Team auf der Geschäftsstelle wurde ausserdem verstärkt, um eine flüssige Kommunikation und den Arbeitsprozess aufrechtzuerhalten und zu fördern aber auch um die Ziele des arv-Strategieplans weiter erfolgreich zu verfolgen.

Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung

Im Jahr 2019 stand bei der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung der Abschluss der Totalrevision der Ausbildung Recyclistin/Recyclist EFZ von Seiten des arv im Fokus.

OdA Abfall- und Rohstoffwirtschaft

Hans-Peter Tanner legt auf Ende Herbstsemester 2019 sein Amt als Berufsschullehrer bei den Recyclisten EFZ nieder. Vielen Dank für die geleistete Arbeit in der Berufslehre! Die Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung konnte Dominik Iten (Gebrüder Iten AG), selbst gelernter Recyclist, als Nachfolger gewinnen. Er wird im Februar 2020 mit den revidierten Schulungsunterlagen starten.

R-Suisse hat das Recycling-Kompendium (früher Modell-Lehrgang) mit den Beiträgen der jeweiligen Trägerverbände auf Lehrbeginn 2019 fertiggestellt. Dieses Nachschlagewerk steht den Lehrlingen jetzt in elektronischer Form auf einer Lernplattform zur Verfügung. Der arv dankt Markus Bieri sowie der Soges AG für die Unterstützung bei den Fotoaufnahmen fürs Recycling-Kompendium.

Im Rahmen der Totalrevision der Ausbildung Recyclistin/Recyclist EFZ wurde auch das Qualitätsverfahren (Lehrabschlussprüfung) mit Inputs der arv-Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung überarbeitet. Das Qualitätsverfahren hat eine deutliche Änderung erfahren und wird 2022 erstmals zur Anwendung kommen.

Der Fachkurs Sortierung und Aufbereitung fand 2019 in der Deutsch- und Westschweiz statt. Beim deutschsprachigen Kurs wirkten neu Martin Feldmann (TIT Imhof AG) und Ruedi Taverna (GEO Partner AG) als Referenten mit. In der Romandie beteiligte sich erstmals Didier Jouvenat (Ronchi SA) als Referent. Die Rückmeldungen der Kursteilnehmer waren durchwegs positiv, besonders die praktischen Schulungsteile zum Thema Holzabfälle wurden sehr geschätzt.

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Der Lehrgang der Rohstoffaufbereiter 2019/2020 ist mit 18 Teilnehmern gut besucht. Wie im Vorjahr widmen sich die Teilnehmer auch dem Thema Bauabfälle. Dies wird durch Cyril Inderbitzin, Leiter des arv-Inspektorats, unterrichtet. 2019 absolvierten 12 Teilnehmer die Berufsprüfung für Rohstoffaufbereiterinnen und Rohstoffaufbereiter.Der Lehrgang der Rohstoffaufbereiter 2019/2020 ist mit 18 Teilnehmern gut besucht. Wie im Vorjahr widmen sich die Teilnehmer auch dem Thema Bauabfälle. Dies wird durch Cyril Inderbitzin, Leiter des arv-Inspektorats, unterrichtet. 2019 absolvierten 12 Teilnehmer die Berufsprüfung für Rohstoffaufbereiterinnen und Rohstoffaufbereiter.

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