Zurück

Fachtagung WASTEvision 2018 „Urban Mining – Ressourcen aus Abfall“

21.09.2018 – 21.10.2019

Dabei referierte Laurent Audergon, Geschäftsführer des arv Baustoffrecycling Schweiz, darüber, was die Voraussetzungen für die konsequente Verwertung von Mischabbruch sind. Er legte dar, dass man gut unterscheiden muss zwischen Downcycling und Recycling, und dass sich Baustoffkreisläufe nur dann schliessen lassen, wenn die öffentlichen Bauherren deren Vorbildfunktion konsequent wahrnehmen – von der strategischen Planung her – und Ingenieure es dann über die Projektierung und die Ausschreibung umsetzen. In seinem neuen Projekt arbeitet der arv daran, zusammen mit seinen verschiedenen Partnern (darunter USIC, SMI, VSS).
 

Collin Frei, Mitglied der Geschäftsleitung der Frei Fördertechnik AG, erklärte, wie man Mischabbruch nass aufbereiten kann. Er zeigte die nötigen Voraussetzungen und Verfahrensschritte, um am Schluss verwertbare Produkte zu erhalten. Urs Fischer, Leiter der Recycling-Werke ZH der KIBAG RE AG, erläuterte wie man Mischabbruch auch trocken und mittels gestandener Technik aufbereiten kann, und wie das anschliessende Produkt als Primärsand-Ersatz verwertet wird.

 

Patrick Eberhard, Bereichsleiter Verkauf Baustoffe der Eberhard Unternehmungen, zeigte an einem Beispiel, wie der Kreislauf beim Mischabbruch geschlossen werden kann. Dabei kommt der Feinanteil als Klinkerersatz in Zement wieder zum Einsatz. Den Abschluss der diesjährigen Veranstaltung bildete das Referat von Rainer Bunge. Er stellte den XXLSep vor, eine Entwicklung des Instituts UMTEC. Mit dem XXLSep ist es möglich, auf einfache und kostengünstige Weise Langstoffe aus Schüttgütern abzutrennen.

2018-09-21 WasteVision 2018 Mischabbruchgranulat_Fotomosaik
MENU